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Elder Scrolls Online: Molag Bal und die Daedra
The Elder Scrolls Online: Überblick zu Molag Bal und den Daedra


Anführer: Molag Bal
Sitz: Kalthafen
Bündner: Kaiserreich ; Mannimarco
Ziel: Versklavung Tamriels und Nirns und Vereinigung mit Kalthalfen

Seit Generationen verehrt die Familie Tharn die Daedra. Die mächtigen Kampfmagier, die die Familie hervorgebracht hatte, konnten sich seit jeher auf die Unterstützung aus dem Reich des Vergessens verlassen, wenn sie ihre Macht mehren oder ihre Pläne verwirklichen wollten. So ist der Daedra-Prinz Molag Bal auch der erste Ansprechpartner, als sich Abnur Tharn mit seinen Plänen die Herrschaft über Cyrodiil und Tamriel zu erlangen, der geballten Macht der drei Allianzen gegenübersieht, die das Kaiserreich entweder nicht dulden können oder selbst gern kontrollieren würden. Der Kampfmagier, sich der schlechten militärischen Lage des Kaiserreichs bewusst, wendet sich an seine Vertrauten im Reich des Vergessens und stößt bei dem mächtigen Fürsten Molag Bal auf Gehör. Um den hohen Preis sein eigenes Reich Kalthafen nach Mundus auszudehnen, sagt er Tharn seine Unterstützung zu und gewährt ihm eine Armee von Daedra zur Verstärkung der Linien. Außerdem empfiehlt er die Dienste seinen mächtigen Agenten, dem legendären Totenbeschwörer Mannimarco, für die Aufstockung der kaiserlichen Armee. Erscheint Abnur Tharn vielleicht zunächst als Hauptgegner in diesem Krieg, so ist es doch zweifellos Molag Bal, der als dämonischer Antagonist im Hintergrund aus seinem Reich heraus die Fäden zieht, die den Krieg der Allianzen und den Kampf um Tamriel und Nirn maßgeblich bestimmen werden.

Ziele und Ideologie Molag Bals

Die Daedra verkörpern Chaos und Veränderung. Es ist daher nicht leicht ihre Ziele und Motive zu verstehen, weil diese sehr ambivalent, unvorhersehbar und wankelmütig sein können. Molag Bal gilt als Daedra-Prinz der Versklavung und Unterwerfung und so ist es nicht verwunderlich, dass er nach maximaler Kontrolle, vor allem über die Sterblichen, strebt. Außerdem befindet er sich in einem ständigen Kräftemessen mit den anderen Herrschern des Reichs des Vergessens. Die Vergrößerung des eigenen Machtbereichs mag vielen der Fürsten, vor allem jenen die vorzugsweise an Macht, Kontrolle und Einfluss interessiert sind, als großes Ziel erscheinen. Während im Reich des Vergessens die Einflusssphären abgesteckt sind, erscheint die Welt Nirn mit ihren vielen Seelen als lohnendes Ziel für Invasion und Eroberung. Dieses Juwel würden daher viele, wenn auch nicht jeder, gerne sein Eigen nennen. Hier bildet Molag Bal keine Ausnahme. Der Daedra-Prinz ist auch seinem Selbstverständnis als Daedroth der Sklaverei und der „Herrschaft über die Sterblichen“ nach darum bemüht, Nirn und seine Völker unter seine Kontrolle zu zwingen. Die Bitte Abnur Tharns war da die perfekte Gelegenheit. Durch die Hilfe des Kaiserlichen Kampfmagiers und Mannimarcos konnte die Barriere zwischen Nirn und Kalthafen eingerissen werden. Molag Bals Ziel ist es nun das Kaiserreich mit seinen Daedra zu unterstützen, während Tharn und Mannimarco daran arbeiten die Risse zwischen Oblivion und Tamriel weiter zu öffnen und Mundus über die Schwarzen Anker an Kalthafen zu ketten. Schließlich soll Nirn in das Reich Molag Bals hineingezogen werden, um beide unter der Herrschaft des Daedra-Prinzen zu vereinen und alle Lebewesen zu versklaven.

Molag Bal, Daedra-Prinz der Versklavung


Quelle: TheElderScrolls.info (Matthias Utomo)


Molag Bal gehört im Gedächtnis der Völker Tamriels stets zu den bösen Daedra und gesellt sich damit zu Mehrunes Dagon, der auch stets Feind der Sterblichen von Nirn war. Im Gegensatz zu vielen anderen Daedra-Prinzen verkörpert er damit nur schlechte Eigenschaften. Die vielen Beinamen – er ist wohl auch der Prinz mit den meisten Beinamen – sprechen Bände über das Wesen Molag Bals, sein Verhältnis zu den Sterblichen und seine Ambitionen hinsichtlich Mundus‘. König der Plünderung, Peiniger der Menschen, Prinz der Intrigen, Prinz der Schwierigkeiten, Prinz des Zorns, Säer der Zwietracht, Vater aller Monster und Weitere werden ihm zugeschrieben. Am deutlichsten repräsentieren aber die Sphären, die ihm laut dem „Buch der Daedra“ zugewiesen, seine Rolle in Elder Scrolls Online. Er ist demnach der Daedra-Prinz der Versklavung und der „Herrschaft über die Sterblichen“. Sein Ziel ist es damit die Kontrolle über Nirn und seine Völker zu übernehmen, sie seiner Herrschaft zu unterwerfen und die Welt zu einem Teil seines Reiches Kalthafen zu machen, in dem er die Seelen der Sterblichen knechtet und Tamriel mithilfe seiner schwarzen Anker an Oblivion kettet. Das Bündnis mit Abnur Tharn ist somit für ihn nur eine naheliegende Möglichkeit die Machtgier des Menschen dazu auszunutzen die Barrieren zwischen den Welten zu überwinden und die Invasion der Daedra und die Verbreitung der schwarzen Anker vorzubereiten und zu forcieren. Den Kampfmagier schließlich als Wärter der sterblichen Sklaven einzusetzen, ist da nur eine billige Geste.

Von den Völkern Tamriels wird Molag Bal aufgrund seiner intriganten und zerstörerischen Natur gefürchtet und gehasst. Die Kultisten werden gefürchtet, da der Daedra-Prinz von seinem Gefolge nicht selten schreckliche Taten als Beweis ihrer Loyalität verlangt. Der Kult ist geächtet. In Morrowind ist die Anbetung des Daedroth sogar verboten. Er gehört dort zu den sogenannten bösen Daedra und gilt als Feind und Verführer der Dunmer und des Tribunals und wird deshalb zu den vier Säulen des Hauses des Chaos gezählt. Richtig ist, dass Molag Bal eine perverse Freude daran hat, die Sterblichen zu manipulieren und gegeneinander aufzuhetzen oder seelisch zugrunde zu richten und mittels eigener Artefakte, wie dem Streitkolben von Molag Bal, die Seelen zu stehlen. Das Interesse an den Sterblichen beschränkt sich also darauf diese zu quälen und zu kontrollieren. Insofern ist er ein Feind der Völker Tamriels.

Generell zeigt er eine Doppelnatur. Die Bilder, die man sich von ihm macht, zeigen ein Wesen mit humanoidem Körper aber Merkmalen wilder Tiere wie Hörner, Klauen und Reißzähne. Sie weisen auf eine tierische, reißerische und eine zu Niedertracht, Berechnung und Intrigen neigende vernünftige Seite hin. Etliche Geschichten zeigen insbesondere die bestialische Natur des Daedra-Prinzen. Der Beiname „Vater aller Monster“ ist durchaus wörtlich zu verstehen. Da sich die Sklaven Molag Bals aus Seelenlosen oder auf ewig Verdammte konzentrieren finden sich in seinem Gefolge zwar auch Untote doch sollen einige der ärgsten Bestien, die man kennt, direkt von seinem Blut abstammen. Der Daedroth ist aufgrund seiner Ähnlichkeit mit Bildern, die man von ihm kennt, wohl ein Abkömmling von Molag Bals Blut. Ein spezielles Verhältnis haben auch nicht ohne Grund die Vampire zu ihm. Sie lassen sich zwar schon aufgrund ihres unsterblichen Fluches als Sklaven des Molag Bals rechnen, doch heißt es auch in alten Geschichten, dass wohl der Daedra-Prinz selbst mit seinem Blute den ersten Vampir gezeugt hatte. Wer weiß also welche schrecklichen Kreaturen noch der Blutlinie des Daedra-Prinzen entsprungen sind? In jedem Fall ist der berechnende, sadistische, bestienhafte Molag Bal wohl die schlimmste Bedrohung, der Tamriel in der zweiten Ära ausgesetzt ist. Die wahre Bedrohung für die drei Allianzen wird also nicht Abnur Tharn sein, sondern der Daedra-Prinz, der hinter ihm im Schatten seine Ränke schmiedet.

Kalthafen

Kalthafen ist ein Reich Oblivions und untersteht dem Daedra-Prinzen Molag Bal. Es ist ein Spiegelbild des Wesens seines Herren, der die Versklavung und Beherrschung der Sterblichen anstrebt. So ist es ein düsterer Ort. Eine unheimliche Kälte erfasst jeden Besucher, obwohl der Himmel in Flammen zu stehen scheint. Der Boden ist schlammig und mit Schilf überwuchert. Vielmehr als andere Reiche des Vergessens gleicht es Nirn, aber in einer Art abscheulicher Alternativversion. Die Tierwelt besteht zum Einen aus tierischen Daedra, zum anderen sind aber auch gallertartige Wesen bekannt, die sich in den Ebenen bewegen. Die Pflanzenwelt erscheint tot oder abgestorben, ist aber möglicherweise wie bei den Totenländern Mehrunes Dagons von einem schrecklichen Eigenleben erfüllt. Gebäude sind vielmehr verfallene und versunkene Ruinen. Auch von Gebäuden wie dem Kaiserpalast gibt es ein dunkleres Zerrbild, das in seiner alternativen Version allerdings mit Blut und Exkrementen beschmiert ist. In der Luft liegen der blumig-süßliche Duft von Parfum, vielleicht auch Verwesung und der ranzige Geruch des Todes.


Quelle: ElderScrollsOnline.com



Durch die dunklen Anker Molag Bals verändert sich auch Tamriel an jenen Stellen, wo diese Anker den Boden von Nirn berühren. Sie sind Portale nach Kalthafen. Aus ihnen sickert das Reich des Vergessens nach Mundus, sodass sich die Umgebung um die Anker herum selbst auch immer mehr in das schreckliche Zerrbild verwandelt, das Kalthafen auch darstellt. So gleichen Teile Tamriels selbst auch immer mehr Kalthafen und schließlich sollen beide Ebenen auch eins werden.

Über das Reich des Vergessens

Das Reich des Vergessens oder auch Oblivion ist ein Sammelbegriff für die Reiche und Einflusssphären der Daedra. Es gibt also im Reich des Vergessens eine Vielzahl an daedrischen Reichen. Die größten von ihnen werden von den mächtigen Daedra-Prinzen beherrscht. So gehören Sheogoraths Zitternde Inseln (Shivering Isles) als auch Mehrunes Dagons Totenländer oder eben Molag Bals Reich Kalthafen dazu. Das Reich des Vergessens ist durch eine dimensionale Membran, die Schwellenbarriere genannt wird, von der Ebene der Sterblichen, Mundus, in der sich auch die Welt Nirn befindet, getrennt. Diese Membran schützt Mundus davor in die Reiche des Vergessens hinüber gezogen zu werden. Allerdings ist diese Trennwand mehr oder weniger durchlässig. So können Beschwörer sie durch Magie überwinden und für kurze Zeit oder bei mächtigen Beschwörern auch dauerhaft Kreaturen von der anderen Seite herbeirufen. Das Betreten des Reichs des Vergessens ist allerdings für Sterbliche nicht so einfach. Es gibt nur wenige spezielle Orte auf Nirn, die eine dauerhafte Verbindung nach Oblivion darstellen bspw. die Traumhöhle der Psijic. Die Macht der Daedra-Prinzen jedoch ist ausreichend um auch kleinere, instabilere Portale zu erschaffen, wie die Oblivion-Tore Mehrunes Dagons oder eben die dunklen Anker Molag Bals, durch die ein freier Wechsel möglich ist. Allerdings stellen diese Tore stets einen Riss im Gefüge der Realität dar und sorgen für eine Schwächung der natürlichen Abgrenzung zwischen Mundus und Oblivion.

Diese Portale können normalerweise aber nicht lange geöffnet bleiben. Die Barriere zwingt sie, sich schnell wieder zu schließen. Eine dauerhafte Beständigkeit, wie die der dunklen Anker ist immer auch ein Ausdruck dafür, dass die Barriere bereits geschwächt ist. Ursprünglich wurde die Membran aus dem Blutpakt geboren, den Alessia, die erste Kaiserin der Menschen, mit Akatosh schloss. Davor war der Wechsel von Daedra nach Mundus ohne große Schwierigkeiten möglich. Akatosh band die Ebenen Oblivions mit den Sehnen seines Herzens zusammen und schuf die Barriere, um Mundus und Oblivion fortan von einander abzutrennen. Die Ayleiden, die ihre Macht maßgeblich auf die Daedra stützten, verloren so den Zugriff auf massive Verstärkung und konnten von den Menschen besiegt werden. Die Barriere musste aber nun regelmäßig durch das Neuentzünden der Drachenfeuer nach dem Tod eines jedes Kaisers und der Thronbesteigung eines Neuen gestärkt werden, damit sie ihre Wirkung nicht verlor. Das Interregnum des Kaiserreichs ist wohl somit auch die maßgebliche Ursache des Eingreifens Molag Bals in den Konflikt um Cyrodiil. Ohne einen neuen legitimen Kaiser gibt es keine Drachenfeuer und die Barriere bleibt schließlich schwach, sodass der Herr von Kalthafen nun auch ungerührt nach Nirn greifen kann.

Das Reich des Vergessens gehorcht allerdings eigenen Gesetzen. Sie ist eine Ebene der stetigen Veränderung, die Aedra würden sagen des Chaos‘. Kein Reich sieht wie das andere aus und man muss jederzeit damit rechnen, dass sich die Bedingungen und Regeln nach denen Welt und Natur dort arbeiten, ändern. Viel hängt vor allem von den Daedra-Prinzen ab, die die Macht haben, die Ebenen nach ihrem Willen und ihrer Persönlichkeit zu formen. Vielfach stellen die Daedra-Reiche eigentlich die gestaltgewordene Persönlichkeit ihres Herrschers dar. Mehr noch als in Mundus selbst sind hier die Daedra-Fürsten Götter mit quasi unbeschränkter Gestaltungs- und Verfügungsmacht.

Bevölkert werden die Reiche des Vergessens zwar hauptsächlich aber nicht nur von den verschiedenen Arten von Daedra. Man trifft hier auch anderweitig tierische Kreaturen und einigen Fällen auch Sterbliche, die entweder zu Gast sind oder dauerhaft dort leben. Dies ist allerdings nicht selten davon abhängig, um welches daedrisches Reich es sich handelt. Es gibt Daedra-Prinzen, die sich gerne mit Sterblichen umgeben. In anderen Fällen wiederum sind die Besucher unerwünscht oder gar Jagdbeute und Spielzeug für die Herren.

Die Dunklen Anker

Molag Bal benutzt die dunklen Anker als eine eigene Art von Oblivion-Tor. Diese Artefakte graben sich in die Realität von Nirn hinein und dienen als Übergang in das finstere Reich des Daedra-Prinzen, Kalthafen. Die Anker dienen jedoch nicht nur als Portal sondern ketten und fesseln beide Welten aneinander und rücken sie so auch zusammen. Der Riss und die Störung in der Realität, die von ihnen ausgeht, macht die Membran, die Mundus von Oblivion trennt, dünner, löchriger und auch immer anfälliger. Schließlich sickert aus den Ankern direkt auch die Essenz von Kalthafen hinaus und verwandelt Tamriel an jenen Stellen in genau das Zerrbild seiner selbst, welches Kalthafen bereits ist. Durch diesen Effekt als auch die Kettung an das Reich des Vergessens, als auch die Zerstörung der abtrennenden dimensionalen Membran, verschmelzen Nirn und Kalthafen immer mehr miteinander. Schließlich und endlich sollen beide, nach Vorstellung von Molag Bal, unter seiner Herrschaft schließlich eins werden.

Während die drei Allianzen untereinander um die Vorherrschaft kämpfen und mit Abnur Tharn und Mannimarco die beiden Agenten Bals ausschalten wollen, die den Einfluss des Daedroths auf Nirn sichern und vergrößern, hat es sich die Krieger- bzw. Kämpfergilde zur Aufgabe gemacht, unabhängig von den politischen Konflikten gegen die Daedra zu kämpfen und die dunklen Anker zu beseitigen.

Über die Daedra

Molag Bals Unterstützung von Abnur Tharn auf dem cyrodiilischen Kriegsschauplatz besteht aus den Daedra aus seinem Reich Kalthafen.


Quelle: ElderScrollsOnline.com



Die Daedra sind die Wesen, die jenseits der Schwellenbarriere das Reich des Vergessens bewohnen. Von den Sterblichen werden sie aufgrund ihres nicht selten bestialischen Aussehens und ihrer häufig dunklen Gesinnung als schreckliche Dämonen gefürchtet. Im Gegensatz zu den Bewohnern von Mundus sind die Daedra unsterblich. Der Kern ihres Wesens ist ihre Seele. Wenn man gemeinhin davon spricht einen Daedra zu töten, meint man eigentlich die Zerstörung des Körpers. Die Seele selbst kehrt in das Reich des Vergessens zurück und es entsteht mit der Zeit ein neuer Körper. Da der Leib variabel ist, besitzen die Kreaturen aus dem Reich des Vergessens kein endgültiges Geschlecht sondern können sowohl das als auch ihr Aussehen beliebig verändern und in unterschiedlichen Gestalten auftreten. Es ist eine Fähigkeit von der die Daedra-Prinzen in aller Regel aber keinen Gebrauch machen, da sich ihr Einfluss auf Tamriel auch aus ihrer Wiedererkennbarkeit schöpft.

Ganz grundsätzlich kann man die Daedra in zwei Gruppen einteilen – die tierischen und die intelligenten. Während die intelligenten Daedra eine Art daedrischer Zivilisation bilden, planen und auch sprechen können, sind die tierischen Daedra tatsächlich nicht mehr als das. Sie gebärden sich als solche und bilden damit quasi die Fauna der Reiche von Oblivion und werden von ihresgleichen als Kampftiere genutzt. Die Unterscheidung richtet sich aber nicht allein nach dem Aussehen, denn auch Daedra mit tierischer Wirkung können durchaus einen ausgeprägten Verstand besitzen. Dies ist vermutlich der Tatsache geschuldet, dass die Dämonen nicht an ein festes Aussehen gebunden sind.

Unter den intelligenten Daedra ragen vor allem die Daedra-Prinzen heraus. Sie beherrschen die Reiche von Oblivion und gebieten über eine Vielzahl von untergebenen Daedra und Sterblichen, die in ihren Ebenen leben. Die niederen Daedra sind in Clans organisiert. Diese Clans schwören in der Regel einem Fürst, den sie respektieren die Treue und dienen ihm. Dremora sind hierbei ein Beispiel für eine Art Daedroth, der speziell Mehrunes Dagon dient. Die Auroraner bspw. unterstehen Meridia usw. Aufgrund seines eigenen Aussehens und des Namens „Vater aller Bestien“ könnte es durchaus sein, dass in der Dienerschaft von Molag Bal vor allem der Daedroth anzutreffen ist. Ein neuer Daedra, den der Prinz aus Kalthafen mit nach Cyrodiil gebracht hat, ist der geflügelte Titan.
geschrieben von KingPaddy