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24.12.2011 Anfängerratschläge für Skyrim
Neu in Skyrim? In der TES-Reihe generell? Oder ein Wiedereinsteiger aus Oblivion und Morrowind? Einerlei, hier findet ihr ein paar nützliche Ratschläge für neue Spieler!


1. Die Wahl der Rasse
Grundsätzlich gilt: Skyrim ist mit jeder Rasse spielbar. Allerdings geben manche Rassen stärkere Boni als andere, erleichtern daher den Einstieg. Besonders vier Rassen tun sich dabei hervor.
  • Hochelfen: Hier werden einem fünf Level an zusätzlichem Magicka geschenkt. Setzt man (sehr) auf Magie, sind die Hochelfen die beste Wahl.
  • Bretonen: Haben Widerstände gegen alle Formen magischen Schadens - zwar schwächer als die anderen Rassen (25% statt 50%), dafür aber gegen alles. Da viele gefährliche Gegner Magie einsetzen, bieten die Bretonen ein Rundum-Sorglospaket.
  • Dunmer und Nords: Sie bieten jeweils 50% Widerstand gegen Feuer bzw. Frost, zwei Schadensarten, die relativ oft vorkommen und auch gern von Drachen eingesetzt werden.

Widerstände gegen Gifte und Krankheiten, ebenso die einmal täglich einsetzbaren Fähigkeiten sind dagegen eher unbedeutend. Hilfreich am Anfang sind jedoch die Fähigkeitenboni der Rassen, die aber gleichen sich bereits nach sehr kurzer Zeit aus, während obige Vorteile dauerhaft erhalten bleiben. Man kann aber auch auf sie verzichten.


2. Der Wächterstein für den Anfang
Schon in der Nähe des Startgebiets stehen zwei äußerst nützliche Wächtersteine: Der Wächterstein der Dame und der Wächterstein des Atronachen. Der Wächterstein der Dame erhöht die Lebens- und Ausdauerregeneration um 25%. Der Atronach hingegen verleiht eine 50%-Chance, gegnerische Zaubersprüche zu absorbieren (heißt sie machen keinen Schaden mehr) - aber dafür regeneriert das Magicka langsamer. Was ist an dem Stein so stark? Charaktere, die nicht auf Magicka angewiesen sind (Kämpfer, Schurken und co) können damit einen sehr starken Schutz vor Magie erhalten. Von erhöhter Lebens- und Ausdauerregeneration profitieren alle. Sicher, man wird später noch andere interessante Wächtersteine finden - die beiden aber sind bereits am Anfang sehr gut zu erreichen!

Der Wächterstein der Dame ist dabei am einfachsten zu finden: Er befindet sich mitten auf dem See westlich von Flussholz (Riverwood), dem Anfangsdorf. Siehe obiges Bild. Der Wächterstein des Atronachen ist etwas komplizierter - er befindet sich inmitten heißer Quellen östlich von Flussholz - siehe unteres Bild. Flussholz ist das Dorf ganz rechts.



3. Fähigkeiten
Es zählen sämtliche Fähigkeitenaufstiege zum Levelup, aber: Je höher eine Fähigkeit ist, desto mehr trägt sie auch bei (heißt eine Fähigkeit von 15 auf 16 steigern bringt weniger als von 50 auf 51). So oder so, wichtig am Anfang ist, seine Kampffähigkeiten zu schulen. Man kann Gegner nicht totreden. Auch sollte man sich recht früh spezialisieren - entweder auf schwere oder leichte Rüstung, entweder auf den Kampf mit einhändigen oder zweihändigen Waffen. Anders als in früheren Spielen sind die Talentpunkte von entscheidender Bedeutung, und von denen hat man nur eine begrenzte Zahl, die man nicht wild verteilen sollte. Aus dem Grund rate ich auch davon ab, in spezifische Waffen zu investieren (also z.B. die Talente, die sich exklusiv auf Zweihandschwerter beziehen - denn was ist, wenn man dann eine tolle Axt findet?).

Das ganze sollte man je nach Schwierigkeitsgrad bis etwa Level 5 bis 10 durchhalten. Ebenso unabhängig, was man später spielen möchte, anfangs ausreichend in mehr Leben investieren! Jeder Charakter profitiert davon, mit Level 20 mindestens 200 Leben zu haben. Insbesondere die härteren Bosse sind bei sehr niedrigem Leben sehr gefährlich. In Leben zu investieren lohnt am Anfang.

Das ganze heißt nicht, dass man andere Fähigkeiten (wie zu Oblivionzeiten) ignorieren sollte. Insbesondere Verzauberungskunst und Schmiedekunst sind später extrem stark, aber zumindest in den ersten Leveln ist es erst einmal hilfreicher, seine Kampffähigkeiten zu schulen.

Wichtig ist jedoch noch zu sagen: Magier haben es spürbar schwerer als kriegerisch veranlagte Charaktere. Beide Charakterformen sind spielbar, aber eben unterschiedlich leicht bzw. schwer.


4. Das erste Gold
Das Leben in Skyrim kann teuer sein - was also tun? Nun, grundsätzlich bietet sich an, zu verkaufen, was immer man erbeutet. Insbesondere magische Gegenstände bringen gut Gold. Auch eine Heirat lohnt finanziell mit einem regelmäßigen Einkommen. Es gibt wiederholbare zufallsgenerierte Quests, die am Anfang gut Gold bringen und von den örtlichen Machthabern vergeben werden - in aller Regel irgendwelche Banditen und anderes Ungeziefer in der Umgebung ausräuchern. Dabei schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe!

Ansonsten, wenn man schon ein paar Level geschafft hat, gibt es eine sehr elegante Möglichkeit - die jedoch zu massiven Fähigkeitensteigerungen in der Verzauberungskunst führt: Man nutzt einfach so ziemlich jeden kleinen Seelenstein und verzaubert das Zeug, das man ohnehin verkaufen wollte. Der Wert steigt dabei immer sprunghaft an. Auch das Brauen von Tränken ist eine mögliche Goldgrube, führt jedoch ebenfalls zu Fähigkeitensteigerungen im Bereich Alchemie.



5. Wohin am Anfang?
Skyrim ist ein sehr freies Spiel. Man kann an sich gehen, wohin auch immer man mag. Drei Ratschläge lassen sich jedoch dennoch, denke ich, geben. Erstens im Anfangsdorf hat man eine kostenlose Unterkunft, allerdings ohne eigenen Stauraum. Die entsprechenden Gespräche laufen ab, wenn man seinen Befreier aus Helgen in die Stadt begleitet. Generell lohnt es sich, Flussholz zu erkunden - eine scheinbare Nebenquest ist durchaus im Rahmen der späteren Hauptgeschichte relevant (die goldene Drachenkralle), man kann einen hilfreichen Begleiter (den Bosmer-Bogenschützen) gewinnen und sich erste Ausrüstung durch ein paar Schmiedeübungen herstellen, bei der die Zutaten gestellt werden.

Zweitens geht man nach Weisslauf, lernt man zwar sehr schnell den ersten Drachenschrei - hat dafür dann aber auch einige feindliche Drachen mehr in der Landschaft. Möchte man der Hauptgeschichte direkt folgen, bietet sich Weisslauf an wie kein zweiter Ort. Möchte man es hingegen eher ruhig angehen lassen, kann man auch die anderen Städte besuchen. Kleiner Rat dazu: Vor Weisslauf steht eine Kutsche, die für wenig Gold den Helden in jede Stadt bringt.

Drittens hat die Anfangsentscheidung in Helgen (ob man mit dem Sturmmantel oder dem Legionär mitgeht) zwar keine Konsequenz - man kann sich weiterhin beiden Seiten anschließen, lediglich die Unterkunft in Flussholz ist eine andere. Aber die Hauptquest mit den Drachen und die Questreihe um den Bürgerkrieg interagieren miteinander. Wovon ich guten Gewissens abrate, ist erst die Bürgerkriegsquests zu beginnen (sich also fest einer Seite anzuschließen), jene dann früh abzubrechen und sich den Drachen zu widmen. In dem Fall fällt man ohnehin in die Bürgerkriegsreihe zurück. Neutral bleiben oder den Bürgerkrieg (zumindest bis eine Seite die Oberhand hat) ausfechten sind beides gute Möglichkeiten. Mittendrin vorher auszusteigen nicht.
geschrieben von bg2408