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21.04.2014 20 Jahre TES: 20 Jahre Heldentum Wallpaper und Rückblick


20 Jahre The Elder Scrolls bedeuten auch 20 Jahre lang Heldentum und 20 Jahre lang die Welt zu retten vor diversen Schurken und ihren finsteren Plänen ebenso wie von mächtigen außerweltlichen Mächten, deren Ziel einzig die Versklavung Tamriels und Nirns war. Während sich im aktuellen The Elder Scrolls: Online eine Vielzahl von verschiedenen Helden gemeinsam der dunklen Bedrohung durch Molag Bal stellen, wurde die bisherige Geschichte stets von herausragenden Heroen, einzigartigen Individuen bestimmt, deren Geschichte von den Schriftrollen der Alten festgehalten wurden und deren Namen den nachfolgenden Generationen nach wie vor in Legenden bekannt sind.

Jeder der die Teile der Reihe spätestens Skyrim gespielt hat wird wissen: diese Helden, das wart ihr. Die große Stärke von The Elder Scrolls lag stets darin den Charakter den man spielen wollte, weitestgehend frei zu entwickeln was sowohl dessen Gesinnung und Moral anbelangte als auch dessen Aussehen oder seine Talente. Die Freiheit der Welt von Tamriel war zugleich auch eine Freiheit der Held oder gar Anti-Held zu sein, der man wollte und dennoch in die Geschichte Tamriels eingehen zu können als Streiter gegen größere Bedrohungen zwar aber ob als Krieger der Gerechtigkeit oder Individuum zweifelhafter Moral blieb stets dem Spieler überlassen.

Naheliegend war es daher für den Beginn unseres Jubiläumsjahres das Plakat mit den fünf großen Helden aufzumachen, deren Taten gelenkt vom Schicksal in die Geschichten der Schriftrollen der Alten eingegangen sind. Wir haben für euch extra ein Wallpaper aus dem Plakat destilliert, dass euch noch einmal die Jahre Heldentum vor Augen führen soll:


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Diese Helden könnten euren Desktop für die nächste Zeit zieren, daher wollen wir in diesem Artikel noch einmal einen Rückblick anlässlich des Jubiläums darauf riskieren, was die Legenden von Tamriel über die dargestellten Heroen zu berichten wissen.

Künstler und Danksagung

Zunächst aber eine kleine Danksagung. Unser großartiges Plakat und die abgeleiteten Wallpaper, die wir euch zum Download anbieten, wären allerdings ohne die lange und meisterliche Arbeit eines ganzen Teams von Grafikern und Künstlern nicht möglich gewesen, die die einzelnen Elemente für das Bild beigesteuert haben. An dieser Stelle wollen wir daher den Beteiligten ein großes Danke für so eine großartige Arbeit aussprechen, denn das habt ihr euch mehr als verdient. An der Erstellung waren beteiligt:

  • Philipp Gernemann - Ewiger Champion und Nerevarine
  • Wonderwanda - Kaiserlicher Agent
  • Matthias Utomo - Held von Kvatch aka Göttlicher Kreuzritter
  • Sebastian Becker - Dovahkiin
  • Dauganor - Komposition, Plakat & Wallpaper

    Also vielen Dank vom TheElderScrolls.info-Team an dieses tolle Grafiker-Team und da es sich bei allen um ausgezeichnete Grafiker handelt, besucht doch auch deren verlinkte Auftritte, um euch noch mehr von ihren Werken anzuschauen.

    Arena – Ewiger Champion

    In den Kerkern beginnt die Geschichte des ersten Helden (im Bild ganz links) der The Elder Scrolls Reihe. Als Getreuer des Kaisers und Freund der Novizin des Kaiserlichen Kampfmagiers war es sein Schicksal weggesperrt zu werden, als der Kampfmagier Jagar Tharn die Macht des Stabs des Chaos benutze um Uriel Septim VII., den rechtmäßigen Herrscher des Kaiserreichs, nach Oblivion zu verbannen und in Tarnung selbst seinen Platz einzunehmen.

    Ria Silmane jene besagte Schülerin, inzwischen von ihrem Meister jedoch ermordet und nur noch als Geist umherwandelnd, da sie seine Pläne nicht unterstützen wollte, verhalf ihm zur Flucht aus dem Kerker und setzte damit den Ausgangspunkt für die Reise des ersten namenlosen Helden. Auf einer schließlich zehn Jahre dauernden Reise in der Tharn das Kaiserreich ins Chaos, genannt das Kaiserliche Simulacrum, stürzte, bereiste er die Provinzen des Reiches und erlangte die Teile des Stabes zurück, den der Kampfmagier in acht Stücke zerbrochen hatte und stellte sich ihm schließlich im Palast der Kaiserstadt zum Kampf und warf ihn nieder. Am Ende des Anfangs der Geschichte von The Elder Scrolls befreite der Namenlose Gefangene Uriel Septim aus Oblivion und erhielt den Titel des "Ewigen Champions" und wurde so zur Legende.

    Daggerfall – Kaiserlicher Agent

    Die Geschichte des Kaiserlichen Agenten (ganz rechts im Bild) ist dem Volk von Tamriel weit weniger bekannt, da der Namenlose in Daggerfall im Verborgenen agierte. War es zunächst sein Auftrag einen Mord an einem Adligen im Westen zu untersuchen und mit Auftrag Uriel Septims persönlich einen geheimnisvollen Brief zurückzuholen, geriet in Folge der Ereignisse immer tiefer in die politischen Intrigen der Reiche an der Iliac-Bucht und einen heraufziehenden Krieg.

    Nur wenig mehr als der Begriff der "Verwerfung im Westen" ist von den Ereignissen an der Iliac-Bucht schließlich öffentlich bekannt geworden. Maßgeblich war der Kaiserliche Agent am Wiederauffinden des Numidiums, dem Artefakt mit dessen Hilfe Tiber Septim seinerzeit Tamriel einte, maßgeblich beteiligt. Unter umgeklärten Umständen verschwanden quasi über Nacht dutzende politische Gebilde an der Iliac-Bucht zu Gunsten der übrig gebliebenen Reiche.

    Als am Ende die Konfrontation mit dem Wurmkönig Mannimarco und der Niedergang des Numidiums standen, aber das Volk in seliger Unwissenheit nichts davon mitbekam, hatte der Kaiserliche Agent seine Aufgabe zu vollster Zufriedenheit erfüllt. Große Legenden werden über ihn wohl nicht erzählt werden, doch seine Taten werden ewig eine Geschichte der Schriftrollen der Alten sein.

    Morrowind – Nerevarine

    Unter einem fremden Stern geboren und geleitet vom Wortlaut einer uralten Prophezeiung der Aschländer von Morrowind langte ein freigelassener Gefangener im Bauch eines kaiserlichen Gefangenenschiffes schließlich in Morrowind an. Dieser Fremdländer (2. von links) wurde von Uriel Septim VII. und seinem Kanzler Ocato ausgewählt um der Bedrohung durch den Kult des Sechsten Hauses und seinen Anführer Dagoth Ur zu begegnen.

    Unter der Anleitung eines Hauptmanns der Klingen wurde der Fleischgewordene, so der Name der Aschländer für den prophezeiten Helden, die Wiedergeburt des alten Dunmer-Helden Indoriil Nerevar, auf sein Schicksal vorbereitet, gelenkt und geleitet. Den Fäden der Prophezeiung folgend stellte er sich nicht nur dem dogmatischen Tribunal entgegen, dass die Prophezeiung als Ketzerei abtat, sondern erlangte schließlich Immunität gegen sämtliche Krankheiten, vereinte der Stämme der Aschländer und die Häuser der Dunmer erstmals seit Jahrhunderten und bewies sich so als der prophezeite Nerevarine. Schließlich nahm er den Kampf gegen Dagoth Ur auf und vernichtete ihn zusammen mit dem Herzen von Lorkhan und beendete so die über Morrowind hängende Bedrohung aus der Vergangenheit.

    Darüber hinaus stellte sich der Nerevarine den Nachstellungen durch die Dunkle Bruderschaft und konnte die Verschwörung der Tribunalsgöttin Almalexia zur Übernahme der Macht in Gramfeste vereiteln und ihr schließlich ein Ende bereiten. Am Ende seiner Reise stellte er sich den dunklen Vorzeichen der Blutmond-Prophezeiung auf der Nord-Insel Solstheim und überstand der Prüfung durch den Daedra-Gott der Jagd - Hircine. Schließlich jedoch verließ er das Land für eine Expedition ins ferne Akavir. Der Fleischgewordene verließ die Bühne der Geschichte und ging in die Legenden während Morrowind ohne den Einiger der Häuser in einem Bürgerkrieg versank.

    Oblivion – Held von Kvatch

    Ebenfalls als Gefangener begann der spätere Held von Kvatch (2. von rechts) seine Geschichte. Mag es Zufall oder der Hauch des Schicksals gewesen sein, der ihn in die Zelle brachte, durch die Uriel Septim VII. am Ende seines Lebens, bedroht durch die Mehrunes Dagon verehrenden Kultisten der Mythischen Morgenröte, floh. Sich den Wachen auf der Flucht anschließend und den Kaiser verteidigend stellte er seinen Mut unter Beweis konnte den Tod des vermeintlich letzten Septims jedoch nicht verhindern. Während sich nun beginnend mit einem Angriff auf die cyrdodiilische Stadt die sogenannte Oblivion-Krise Bahn brach und die daedrischen Horden über Oblivion-Tore nach Tamriel einfielen, machte sich der unbekannte Gefangene auf, um die Welt zu retten. Er rettete den letzten Erben des Kaisers - Martin Septim - in Kvatch und erlöste die Stadt von der daedrischen Gefahr was ihm seinen später Legende gewordenen Titel eintrug und schlug die Horden der Daedra in der Schlacht von Bruma ebenso zurück, was ihm dazu noch als Held von Bruma auszeichnete.

    Um sein eigenes Leben und die Welt zu retten, wie ihm das Schicksal aufgenötigt hatte, führte sein Weg mehrfach in den Höllenschlunds Oblivions selbst, um schließlich auch Mankar Camoran den Anführer der Morgenröte zu finden und zu töten, um das Amulett der Könige zurückzufordern, um gemeinsam mit Martin die Schwellenbarriere wiederherzustelle und die Tore von Oblivion zu schließen. Der Kampf um die Kaiserstadt in der Mehrunes Dagon persönlich auf das Schlachtfeld trat und in der Akatosh sich ebenfalls zeigte, markierte den Abschluss der Heldenreise, an dem der Held von Kvatch schließlich den Titel des Champions von Cyrodiil erhielt und die vierte Ära einläutete.

    Entflohen durch die Oblivion-Krise bedrohte jedoch bald ein alter Feind der Menschen und ihre Götter, Umaril der Ungefiederte, wieder Nirn und begann die Kapellen der Neun Göttlichen zu überfallen. Der Held begann den alten Orden der Neun wiederzuerwecken und die Artefakte Pelinal Weißplankes zu sammeln. Ausgerüstet mit den Waffen und der Rüstung des alten Feindes der Ayleiden und erhoben zum Göttlichen Kreuzritter stellte er sich Umaril und tötete ihn endgültig im Zweikampf.

    In den Legenden von Cyrodiil verliert sich die Spur des Helden von Kvatch nach Betreten einer seltsamen Bucht in der Tür von Niben. Wie die Schriftrollen der Alten jedoch weiter berichten, führte ihn sein Schicksal in das Reich Sheogoraths - die Zitternden Inseln. Eine alte Gefahr hatte sich über das Reich des Prinzen des Wahnsinns gelegt und drohte alles zu verheeren. Als Sheogoraths Champion gelang es ihm schließlich den Grauen Marsch, die Vernichtungswelle des Jyggalag, des Daedra-Prinzen der Ordnung aufzuhalten und selbst den verwaisten Thron der Inseln zu übernehmen.

    Skyrim – Dovahkiin

    Am Anfang vom Ende der vorläufigen Entwicklung von The Elder Scrolls in der vierten Ära stand eine Beinah-Hinrichtung. Anfangs ahnte der Gefangene, den das Schicksal erwählt hatte, noch nichts von den Dingen und der alten Prophezeiung, die jedoch schon ihre Schatten vorauswarfen, als er zu seinem Tod geführt wurde im Herzen von Himmelsrand, das von einem schlimmen Bürgerkrieg erschüttert wurde. Ein Drache war es schließlich, der den Gefangenen rettete. Drachen waren es ironischerweise, die die größte Bedrohung für Nirn darstellen sollten.

    Angeführt vom Weltenfresser Alduin waren die Drachen zurückgekehrt, um sich die Welt zu unterwerfen und das Ende der Zeitalter der Sterblichen einzuläuten. Nur ein Drachenblut konnte laut der alten Prohezeiungen den Kampf mit Alduin und seiner Brut aufnehmen oder wie es in der Sprache der Nord hieß: Dovahkiin (Bildmitte) und jener Todgeweihte trug das alte Blut schließlich in sich. Durch Schicksalsfäden an Alduin gebunden machte er sich auf, um das alte Wissen zu sammeln, seine Fähigkeiten vor allem der Stimme zu erlernen und zu verbessern, die er für den Kampf brauchte und wurde schließlich von den Graubärten des Hoch-Hrothgar als wahrhaftig bestätigt.

    Das Töten der Drachen verschaffte ihm schließlich die nötige Macht, um sich Alduin selbst zu stellen, seinen Körper und schließlich auch seine Seele zu zerstören. Doch der Sieg über Alduin brachte noch keinen abschließenden Frieden. Gemeinsam mit dem Orden der Dämmerwacht schließlich versuchte er einer vampirischen Bedrohung durch den Vampirfürsten Harkon Herr zu werden und schaffte es die Jäger der Nacht unschädlich zu machen. Im Osten erhob sich jedoch auf der Insel Solstheim neuer Schrecken. Miraak, der erste der Drachenblüter, war auferstanden und gierte nach Macht - ein Machthunger der zur Gefahr für Tamriel zu werden drohte. Wie auch schon den Nerevarinen etwa zwei Jahrhunderte zuvor führte auch der Weg des Dovahkiin schließlich nach Solstheim, wo er Miraaks Anhänger bezwang und sich dem alten Drachengeborenen in Apocrypha, dem Reich von Hermaeus Mora, selbst stelle und ihn schließlich nieder rang und die letzte akute Bedrohung für Tamriel beseitigte.


    Im besten Fall erinnert euch dieser kleine Rückblick an die guten alten Spiele des Elder Scrolls Franchise oder animiert euch, wenn ihr sie noch nicht kennt, in die Rolle eines der alten Helden zu schlüpfen. Wir würden uns freuen, wenn ihr uns in unserem Jubiläumsthread im allgemeinen Elder Scrolls Forum mitteilen könntet, welcher euer Lieblingsheld aus der bisherigen Reihe war: 20 Jahre The Elder Scrolls.
  • geschrieben von KingPaddy